Um den Mount Rinjani einigermaßen komfortabel zu besteigen, solltest du über eine solide Grundfitness verfügen. Praktisch bedeutet das, dass du mehrere Stunden bergauf mit Rucksack gehen, zwei bis drei Tage hintereinander wandern und dich über Nacht erholen kannst. Die Anstiege am Rinjani sind lang und anhaltend, und die Gipfelroute führt durch losen Vulkansand, der jede Bewegung anstrengender macht.
Ein guter Anhaltspunkt ist ein regelmäßiges Ausdauer- und Beintraining vor der Reise. Wenn du mehrmals pro Woche 45–60 Minuten spazieren, joggen oder zügig gehen kannst und lange Treppen- oder Hügelanstiege schaffst, bist du auf einem guten Weg. Ergänzendes Krafttraining mit Kniebeugen, Ausfallschritten und Rumpfübungen hilft, die steilen Passagen besser zu bewältigen.
Du musst kein Spitzensportler sein, solltest aber auch nicht völlig untrainiert anreisen. Einsteiger mit moderater Fitness können den Trek schaffen, wenn sie sich einige Wochen vorbereiten und eine Route wählen, die zu ihrem Leistungsniveau passt. Die 3-Tage-Variante ist meist angenehmer als alles in 2 Tagen zu erzwingen, weil das Tempo ruhiger ist und es mehr Erholungszeit gibt.
Wenn du dir unsicher bist, sprich offen mit deinem Trekkingveranstalter und erwäge zunächst eine Kraterrandtour statt der kompletten Gipfelroute. Eine Grundlage aus regelmäßigem Gehen, Treppensteigen und leichtem Krafttraining ist der verlässlichste Weg, um dich auf den Rinjani vorzubereiten.

